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Kommunikation

"Vergiss nicht, dass Dein Satz eine Tat ist."
(Antoine de Saint-Exupéry)

Die erfolgreiche und zufriedenstellende Gestaltung der beruflichen wie privaten Bereiche hängt in hohem Maße von der Kommunikationsfähigkeit der Menschen ab. Wer in öffentlichen Diskussionen gehört werden will, muss wirksam und überzeugend die eigene Meinung vorbringen können. Zu anderen oder mit anderen überlegt, gezielt und intendiert zu sprechen, zu reden, zu diskutieren, zu debattieren, zu verhandeln – zu kommunizieren - , ist keine Kunst, sondern die Notwendigkeit, Informationen zu empfangen und weiterzugeben, Probleme kooperativ zu lösen, sich mit anderen zu verständigen, zwischenmenschliche Beziehungen herzustellen und zu erhalten, teamorientiert arbeiten zu können; genau darum geht es. Hierfür können in den Seminaren und Trainings kommunikative bzw. rhetorische Grundlagen erarbeitet werden.

Der Begriff Kommunikation bedeutet von seinem lateinischen Ursprung her:

 

  • Etwas mit jemandem teilen
  • Etwas zur gemeinschaftlichen Sache machen
Kommunikation bezeichnet folglich einen Prozess wechselseitigen Teilnehmens.

Kommunikation ist immer störanfällig, Daher sind die Grundregeln der Kommunikation, die Ursachen für Kommunikationsstörungen und Wege zur Vermeidung dieser Störungen ebenso Inhalte in Seminaren wie aktive Konfliktbewältigung. Wer optimal kommunizieren kann, kann auch gut motivieren und arbeitet viel mehr mit Fragetechniken als in der Realität üblich.

Besonderen Wert legt GMK darauf, dass niemand in ein Schemata hineingepresst wird, sondern ganz spezifisch an einem Kommunikationsstil gearbeitet wird, der zur jeweiligen Person passt. GMK bringt Teilnehmenden keine Tipps und Tricks für Manipulationen bei, sondern hilft aufzuzeigen, warum solche Methoden für einen demokratischen und fairen Umgang kontraproduktiv sind. Respekt in der Kommunikation gegenüber den anderen ist Grundlage der Angebote.
GMK bietet auch Flirtseminare an, da diese auf einer guten, spontanen und freundlichen Kommunikation aufbauen, eine gute Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung erfordert und Wissen über Unterschiede der Geschlechter erfordert. Wie auch bei Selbstsicherheitstrainings ist auch das Grenzen setzen lernen und die Zielstrebigkeit wichtige Lernziele dieser Seminarform.

Miteinandersprechen ist die Voraussetzung für Miteinanderhandeln. Sprachliche ist auch immer soziale Kompetenz.

„Wer so spricht,
dass er verstanden wird,
spricht gut.“ (Molière)

 

Es wird von Gender-Kompetenz gesprochen, wenn Personen in der Lage sind, die vielfältigen Erkenntnisse über Unterschiede in den Lebenswelten von Männern und Frauen und ihre geschlechtsspezifischen Erfahrungen in konstruktiver Weise dafür zu nutzen, das Geschlechterverhältnis im Sinne von mehr Gleichstellung in der Gesellschaft zu nutzen. Durch die top-down Orientierung beschäftigen sich mittlerweile fast mehr Männer als Frauen mit dem Thema Gender Mainstreaming, sie sitzen an den Hebeln der Macht und planen bereits die Neuorientierung in ihren Bereichen!

Gender-Kompetenz reicht dabei nicht nur in die Verwaltungen hinein:
Zukünftig werden Förderungen vermehrt an jene Unternehmen vergeben, die über die "Gender Perspektive" verfügen Auch für Unternehmen bilden Frauen daher nicht mehr einfach eine "ausbaufähige Ressource, die es zu nutzen gilt", es geht um mehr: Die Verbreitung und Anwendung von Gender-Wissen wird in den nächsten Jahren in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens Einzug halten.
In kaum einer Organisation kann davon ausgegangen werden, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von vornherein motiviert und kompetent sind, ihre Arbeitsinhalte unter dem männer- und frauenspezifischen Blickwinkel zu betrachten. Weiterbildungsmaßnahmen für alle Beschäftigten, vor allem aber für die Führungskräfte sind deshalb unabdingbar. Sie können in Dauer und Vertiefungsgrad je nach Verantwortlichkeit und Rolle variieren.

Auch Betriebsräte haben nach dem neuen Betriebsverfassungsgesetz nun die Aufgabe, sich für eine gleichberechtigte Geschlechterverteilung in ihren Betrieben zu engagieren.

Beratung und Trainings sind also nötig, um zur Gender Sensibilisierung beizutragen.

GMK will mit Gender-Trainings die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Gesellschaft im Zugang zu Ressourcen, Beteiligung und Entscheidungsmacht bewusst machen. In gemischten Gruppen wird zum Beispiel entwickelt, wie sich geplante wirtschaftliche Veränderungen auf Männer und Frauen auswirken. Trainings sind ein Bereich in einem langen Prozess, der mit Beratung, Coaching und der Planung konkreter Projekte forciert werden sollte.

Daher bietet GMK weiterführende prozessorientierte Fortbildungen und Organisationsentwicklungsprojekte sowie Seminare zu spezifischen Fachthemen an.

GMK hat mit Marion Bredebusch eine Trainerin der ersten Stunde in geschlechtergerechten Seminaren der betrieblichen Weiterbildung, die sich an Männer und Frauen wenden. Bereits vor 10 Jahren führte Sie für die Stadtwerke Saarbrücken Seminare für Männer und Frauen durch, um das Miteinander der Geschlechter zu verbessern und die Gender-Perspektive zu beachten. 1993 führte sie auf der Konferenz der Versorgungs- und Verkehrsbetriebe "Innovativ, kooperativ, weiblich – Energiewirtschaft im Wandel" einen Workshop mit dem Thema:"Zielgruppe: Frauen und Männer. Das Verhältnis der Geschlechter und ihre Rollen als Thema innerbetrieblicher Weiterbildung" durch.

 

Gender-Definition

"Gender" meint den sozial und kulturell bestimmten Geschlechterunterschied in Abgrenzung zum biologischen Geschlecht ("Sex"). Während Sex als unveränderliches biologisches Faktum betrachtet wird, ist Gender als soziale Konstruktion gesellschaftlich bedingt und somit veränderbar.
Gender bezeichnet somit die gesellschaftlich geprägten Rollen von Frauen und Männern - in der EU wird vom sozialen Geschlecht gesprochen.
Im breiteren Verständnis bezieht er sich jedoch auf alle wirtschaftlichen, sozialen, politischen und kulturellen Attribute und Chancen, die sich aus dem Mann- oder Frau-Sein ergeben. Geschlechterrollen sind in allen Kulturen unterschiedlich definiert: Frauen und Männer haben unterschiedliche Aktivitäten, Zugänge zu Ressourcen, Macht und Beteiligung - die Chancen dazu sind veränderbar und unterliegen einem ständigen Wandel. Da es in der deutschen Sprache noch keine Entsprechung gibt (wie aus der langatmigen Erklärung zu sehen ist..), wird allgemein der englische Begriff verwendet.



Als allgemein gültige Definition in der EU wird die Definition des Europarates betrachtet (Straßburg 1998):
"Gender Mainstreaming besteht in der (Re-)Organisation, Verbesserung, Entwicklung und Evaluierung politischer Prozesse mit dem Ziel, eine geschlechterbezogene Sichtweise in alle politischen Konzepte auf allen Ebenen und in allen Phasen durch alle an politischen Entscheidungen beteiligten Akteure und Akteurinnen einzubeziehen."


Vorteile:

  • Durch die Ausrichtung an den Lebensrealitäten beider Geschlechter wird die Wirksamkeit von politischen und verwaltungstechnischen Maßnahmen erhöht.
  • Der Abbau von Diskriminierung vermeidet Kosten, weil weniger nachträgliche Korrekturmaßnahmen nötig sind.
  • Die Innovationspotentiale beider Geschlechter werden angesprochen und aktiviert.
  • Dadurch steht eine größere Gruppe von qualifiziertem Personal zur Verfügung.
  • Die Qualität von Dienstleistungen wird durch geschlechterspezifische Pass- und Zielgenauigkeit erhöht.
  • Das Image des Betriebes oder der Verwaltung wird verbessert.
  • Die Beschäftigten sind zufriedener und stärker motiviert.
  • Starre und unproduktive Arbeitsstrukturen und -kulturen können durch Aufhebung von Geschlechtermonokulturen und durch die gleichmäßige Repräsentanz von Frauen und Männern schneller und besser überwunden werden
Literatur
  • von Bargen, Henning/Blickhäuser, Angelika (o.J.) in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hg.), Gemeinschaftsaufgabe Demokratie - Gendertraining als Instrument zur Umsetzung der Gemeinschaftsaufgabe und Profilentwicklung von Einrichtungen, Berlin.
  • Burbach, Christiane/Schlottau, Heike (Hg., 2001), Abenteuer Fairness. Ein Arbeitsbuch zum Gendertraining, Göttingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                     

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