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Gestaltung meiner Verkaufs-Kompetenz: Verkaufsgespräche
auf Männer und Frauen beziehen
Heute ist die weibliche Bevölkerung mit ihrer wachsenden
Kaufkraft die entscheidende Marktgröße. Frauen kümmern
sich nach wie vor zu einem überwiegenden Anteil um die organisatorischen
und finanziellen Belange der Familie. Frauen haben derzeit die Entscheidungsgewalt
über ca. 70 % des Privateinkommens, Tendenz wachsend. So haben
Frauen bei Anschaffungen wie Hausbau, PKW oder Versicherungen ein
gewichtiges Wort mitzureden. Selbst in der Männerdomäne
des Heimwerkens treffen Frauen - nämlich Kundinnen - die Kaufentscheidung
bei über 60 Prozent des Umsatzes.
Und Unternehmen sind auch Kundinnen. In Unternehmen sind Frauen
zunehmend in finanzrelevanten Entscheidungspositionen tätig.
Jedes dritte Unternehmen wird von einer Frau gegründet. Jedes
vierte Unternehmen wird von einer Frau geleitet.
In Betrieben, in denen Frauen besser verstanden und geachtet werden,
kann festgestellt werden, dass die Gewinne wachsen. Bessere Teamarbeit
erhöht die Effizienz und die Produktivität der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter. Wenn man im Vertrieb und Kundendienst das Vertrauen
von Frauen erringt, kaufen mehr Frauen die angebotenen Produkte;
sie nehmen die Dienste eines ihre Sprache sprechenden Verkäufers
lieber in Anspruch und empfehlen ihn/oder sie gerne weiter.
Laut einer Umfrage des Versicherungskonzerns Generali in Österreich
sind 81 Prozent der weiblichen Beraterinnen überzeugt, dass
Frauen lieber von Frauen beraten werden. Im Beratungsgespräch
legen Frauen größten Stellenwert auf Glaubwürdigkeit
und Seriosität, Sympathie und Einfühlungsvermögen.
In vielen Branchen liegt das Problem nicht darin, dass es keine
geeigneten Produkte für Frauen gibt, sondern oft der Zugang
zum Thema und eine adäquate Beratung fehlt.
Aber auch die Produkte und ihre Vermarktung sind oft aus dem Blick
von Männern gemacht, die nicht wissen, dass sie geschlechtsspezifisch
denken müssen. Ein großes Unternehmen stellte fest, dass
Frauen hinsichtlich der von ihm angebotenen Produkte erheblich weniger
markentreu waren als Männer. Die Geschäftsführung
setzte ein internes Marketing-Team aus Frauen und Männern ein.
Dies fand sehr schnell die Gründe für die fehlende Markentreue
heraus, das die beteiligten Mitarbeiterinnen das Kaufverhalten der
Kundinnen gut nachvollziehen konnten. Darauf aufbauend wurde ein
geschlechtersensibles Marketing-Konzept erarbeitet.
Wir behandeln somit folgende Themen im Seminar:
- "Egal, ob Mann oder Frau?" Marketingstrategien: Unterschiede
in der Ansprache von Kundinnen und Kunden
- Beispiele von geschlechtsspezifischen Wirkungen von Werbung
- Beispiele von geschlechtsspezifischen Umgangsweisen im direkten
Kundinnen- und Kundenkontakt
- Unterschiede produktiv nutzen - Strategien für den Einsatz
von Männern und Frauen
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