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Saarbrücker Zeitung, 04.02.2004
| Der Erfolg der Künstlerinnen |
| Neue Studie über Frauen, die sich auf dem von Männern
dominierten Kulturmarkt behaupten |
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Saarbrücker (red). Erfolg zu haben als zeitgenössische
Künstlerin in Deutschland - wie geht das? Die Berliner
Kultur Wissenschaftlerin Susanne Binas hat 20 renommierte
Künstlerinnen aus der Bildenden Kunst, der Musik, der
Literatur und dem Tanz die Frage nach ihren Strategien gestellt,
um sich auf dem noch immer von Künstlern dominierten
Kulturmarkt durchzusetzen. Die Ergebnisse sind nachzulesen
in einer spannenden Studie des bundesweiten Kulturforums der
Sozialdemokratie und der Philip Morris Kunstförderung.
Am Freitag, 13. Februar, wird das Werk um 20 Uhr in der Saarbrücker
Stadtgalerie am St. Johanner Markt 24 vorgestellt.
Nicht zufällig haben sich das von Heiko Maas, Landesvorsitzender
der SPD Saar, geführte Saarländische Kulturforum,
die Philip Morris Kunstförderung und die Friedrich-Ebert-Stiftung
zu dieser Buchpräsentation entschlossen: gleich zwei
der vorgestellten Künstlerinnen haben ihren aktuellen
Arbeitsmittelpunkt in Saarbrücken. So lehrt die Klangkünstlerin
Christina Kubisch seit 1994 an der Hochschule der Bildenden
Künste Saar, die Choreografin Marguerite Donlon leitet
seit 20001 das Ballett des Saarländischen Staatstheaters.
Beide feiern mit ihren Ausstellungen und Aufführungen
international große Erfolge. Zusammen mit der Herausgeberin
Susanne Binas wollen sie auf einem Podium der Frage nachgehen,
wie real Chancengleichheit für Künstlerinnen heute
ist und in welchem Selbstverständnis die Künstlerinnen
leben. Es moderiert Marion Bredebusch. Heiko Maas übernimmt
für das Kulturforum die Begrüßung. Und Elfriede
Buben wird für die Philip Morris Kunstförderung
sprechen.
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