Aktuelles
 
Home    Das Institut    Angebot    Aktuelle Seminare    Publikationen   e-mail
Presse    Fotogalerie    Impressum    Haftungsausschluss  
 
 

Saarbrücker Zeitung, 17.02.2005

Aneinander vorbei - Das tägliche Gespräch der Geschlechter

Männer und Frauen haben kommunizieren unterschiedlich - Gegenseitiges Verständnis fördert Arbeitsklima - Veranstaltung des Arbeitskreises Wirtschaft

Den meisten Ärger in Unternehmen gibt es, wenn sich Frauen und Männer in der Arbeit nicht verstehen. Doch Abhilfe ist möglich, erklärten Fachleute bei einer Veranstaltung des Arbeitskreises Wirtschaft.

Saarbrücken. Am Dienstagabend in der BMW-Niederlassung Saarbrücken: Ein Mann und eine Frau sitzen in einem der schicken dort ausgestellten Autos. Er redet von ABS, Airbag und Alufelgen. Sie von der schönen Farbe und dem geräumigen Kofferraum - was man eben gemeinhin unter einem klassischen Dialog zwischen Mann und Frau versteht.

Dann steigen Martin Conrath und Marion Bredebusch, beide Kommunikationstrainer, aus und erläutern den Gästen im Raum, warum Autos und Kommunikation viel miteinander zu tun haben, wie und warum Frauen und Männer völlig unterschiedlich kommunizieren und welche Verhaltensweisen helfen, die oft katastrophale Kommunikation zwischen den Geschlechtern zu verbessern - vor allem am Arbeitsplatz, aber auch im Verkaufsgespräch. Zu dem Vortrag über Frauen- und Männersprache hatte der Arbeitskreis Wirtschaft eingeladen. "Männer und Frauen glauben, die gleiche Sprache zu sprechen, aber das ist falsch", erläutert Marion Bredebusch.

Warum? Weil Männer den sachlichen Ton pflegen, während Frauen im Gespräch Beziehungen aufbauen wollten, emotionaler kommunizieren. Die Folge seien Missverständnisse, die nicht nur im Privaten, sondern auch im Arbeitsleben große Reibungsverluste mit sich bringen. Die beiden Referenten gaben denn auch mehrere typische, oft witzige Situationsbeispiele missglückter Kommunikation zwischen Männern und Frauen zum Besten, darunter völlig verunglückte Verkaufsgespräche.

"Frauen verfügen über 70 bis 80 Prozent der Privateinkünfte. Selbst im Baumarkt entscheiden Frauen in 60 Prozent der Fälle, was gekauft wird. Doch häufig fühlen Frauen sich als Kundinnen nicht ernst genommen", so die Pädagogin, die Seminare für Firmen und Verwaltungen anbietet, in denen auf diese spezielle Kommunikationsproblematik eingegangen wird.

Deshalb sei es für männliche Verkäufer wichtig, "typisch weibliche" Kommunikationsmuster zu kennen und darauf eingehen zu können. "Und das heißt eben, auch mal ein Schwätzchen zu halten statt nur Fakten vorzutragen", erläutert Conrath. Umgekehrt gilt das gleiche: Frauen müssen auf "typisch männliche" Kommunikation reagieren können, um erfolgreich zu sein. Conrath und Bredebusch machten in ihrem kurzweiligen Vortrag vor, wie gut sich Mann und Frau ergänzen können, wenn sie erst die Kommunikationshürden überwunden haben.

Dass es in vielen Unternehmen aber gerade bei der Zusammenarbeit zwischen den Geschlechtern hapert, sei auch darauf zurückzuführen, dass die einen (Männer) das Gespräch als "Nahkampf", die anderen (Frauen) es als "Beziehungspflege" verstünden. Weil laut Studien 70 bis 80 Prozent der Konflikte am Arbeitsplatz geschlechtsspezifischer Natur seien, sollten Firmen sich um einen besseren Austausch bemühen, rieten die Referenten. Das sei auch gut fürs Geschäft.

sz-Redakteurin Esther Brenner

 

 

 

 

 

 

Dies ist ein Browser-Test. Wenn Sie diesen Text lesen können, setzen Sie bitte die Hintergrundfarbe Ihres Browsers auf weiß. Dies ist ein Browser-Test. Wenn Sie diesen Text lesen können, setzen Sie bitte die Hintergrundfarbe Ihres Browsers auf weiß. Dies ist ein Browser-Test. Wenn Sie diesen Text lesen können, setzen Sie bitte die Hintergrundfarbe Ihres Browsers auf weiß.

 

 

 

Home >> Presse

     

 

 
Presseberichte