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Männer und Frauen verstehen sich sowieso nicht und Frauen streiten
ständig miteinander - verbreitete Klischees und keine ideale Basis für
ein gutes Betriebsklima. Wie unterschiedliche Verhaltens- und Sichtweisen
Unternehmen nicht schwächen, sondern ihnen im Gegenteil nützen, vermittelt
Marion Bredebusch, Gründerin des Instituts für Gender, Moderation und
Kommunikation (GMK), in ihren Seminaren. „Viele Menschen wissen einfach
nicht, wie sie auf andere wirken. Oder erkennen nicht, was andere an ihnen
stört. Das möchte ich beispielsweise in Rollenspielen ändern", erklärt
die Saarbrückerin.
Ihre Zeit als Selbstständige beschreibt Marion Bredebusch als eine
Konfrontation mit ständig neuen Herausforderungen: „Immer, wenn es gut
lief, folgte ein heftiger Rückschlag. Fünf Monate nach der Gründung
trennte ich mich von meine Mann und stand als allein erziehende Unternehmerin
mit zwei kleinen Kindern da. Doch ich habe mich nie unterkriegen lassen.
Und ich lebe auch das, was ich in meinen Seminaren vermittle." Hinzu kam
im nächsten Jahr ein Kunde, der ihr die Rechnungen nicht bezahlte. Im
gleichen Jahr ein Einbruch.
„Zum Glück lief das nächste Jahr problemlos." Bis sie am Abend vor
einem Seminar unverschuldet in einen lebensbedrohlichen Unfall verwickelt
wurde. „In dieser Situation konnte ich das praktisch anwenden, was ich
meinen Teilnehmenden immer vermittele: Bewahrt die Ruhe! Das Seminar habe
ich am nächsten Tag trotzdem gehalten." Ihre optimistische Art führt auch
dazu, dass sich GMK sehr positiv entwickelt. „Jetzt nehmen auch Großkonzerne
Kontakt mit mir auf. Zudem nutze ich verschiedene Netzwerke, um Kontakte
zu knüpfen", erklärt Marion Bredebusch.
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